Hier haben wir Ihen die Chronik des TSV - Reilos von den Jahren von 1981 bis 1990 bereitgestellt.
Chronik der Jahre 1981 bis 1990
Im
Jubiläumsjahr 1981 gab es dann zwar keine Meisterschaft zu feiern,
dennoch durfte man mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Die
1.Mannschaft konnte sich im Mittelfeld platzieren, die 2. Mannschaft
einen vier-ten Rang belegen und die 3. Mannschaft wurde in ihrer
Reserverunde Dritter, wobei sie oftmals gegen verkappte erste
Garnituren ihrer Gegener anzutre-ten hatte. Die Jugendmannschaft konnte
sich abermals im Vorderfeld der Kreisleistungsklasse behaupten.
Lediglich die Schülermannschaften gaben einigen Anlass zu sorgenvollem
Stirnrunzeln. Sowohl C- als auch E-Jugend belegten in schöner Eintracht
einen ehrenvollen letzten Rang.
Vom
15. - 21. Juni 1981 feierte der TSV Reilos sein 25jähriges
Vereinsjubiläum. Nach einem äußerst harmonisch und organisatorisch
gelungenen Fest ging der Verein mit frischem Mut in einen neuen
Lebensabschnitt. Die darauf folgende Serie ließ sich auch gut an. Die
1. Mannschaft konnte den achten Platz in der A-Liga erringen, die
Reserve wurde Vierter ihrer Runde und die 3. Mannschaft belegte einen
hervorragen-den dritten Rang. Ach ja, Ludwigsaupokal-Sieger wurde man
auch wieder und das zum dritten Mal in Folge, worauf der Pott endgültig
in den Besitz des TSV überging. 1982 und auch 1983 konnte mit ähnlichen
Platzierungen die Klasse erhalten werden, auch der Ludwigsaupokal hatte
seinen bekannten Seriensieger.
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Erste Mannschaft im Jubiläumsjahr 1981 vor dem Hauptspiel gegen
Landesligameister SG Hessen Hersfeld. Von links hockend: E. Casper, J.
Kolitsch, M. Schütz, K. H. Krenz, H. W. Strack, K. W. Schaffert, U.
Kolitsch, J. Wagner, H. Sust, M. Omonsky, H. Stiebing.
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Einschneidendere
Änderungen ergaben sich allerdings in der Führungsetage des TSV. Unser
Vorsitzender Heinrich Heinz legte nach 17 Jahren überaus erfolgreicher
Arbeit sein Amt überraschend nieder und in einer auf den 11. Februar
1983 vertagten Versammlung wurde dann Heinz Hübner einstimmig zum
Nachfolger gewählt. Er trat ein schweres Amt an.
Auflösungserscheinungen im sportlichen Bereich waren unverkennbar. Das
Trainerkarusell drehte sich immer schneller und ältere, zu jenem
Zeitpunkt noch unverzichtbare Spieler, beendeten ihre Laufbahn. So kann
es nicht ver-wundern, dass die 1. Mannschaft im Jahre 1984 sang- und
klanglos aus der A-Liga abstieg, nachdem man viele Jahre beinahe schon
zum Inventar der Klasse gehört hatte. Da kann es nur ein schwacher
Trost sein, dass die Mitgliederzahl zum ersten Mal die magische Grenze
300 überstieg. Oder kündeten die Tätigkeiten in und um das Sportlerheim
doch davon, dass der Verein vitaler war, als es der sportliche Erfolg
nach außen dokumentierte. Ein Geräteraum wurde angebaut, die Drainage
wurde runderneuert und auch
das Sportlerheim erfuhr eine grundhafte Renovierung. Die Damen-
Gymnastikgruppe machte weiterhin von sich reden und leistete
vorbildliche Arbeit und auch das Kinderturnen wurde in bekannt guter
Qualität und Häufigkeit durchgeführt. Die späten achtziger Jahre sind
dennoch und das soll auch nicht verhehlt werden geprägt von einem
sportlichen Niedergang. Zwar konnte man noch zwei Mal den
Ludwigsaupokal gewinnen, doch 1988 wurde mit dem Abstieg in die neu
gegründete C-Klasse ein vorläufiger Tiefpunkt erreicht. Auf der Suche
nach den Gründen für die augenblickliche Schieflage benann- nte Heinz
Hübner mehrere Ursachen: Nach dem Abstieg habe sich eine resignative
Grundhaltung breit gemacht, zudem sei die allgemeine
Leistungsbereitschaft stark gesunken. Die Leistungsträger vergangener
Jahre spielten weit unter ihrem Niveau und die jungen Spieler seien in
ihrer Entwicklung noch nicht so weit, tragende Rollen zu übernehmen.
Hinzu käme das Problem, dass trotz eines geregelten Trainingsbetriebes
unter, Leitung von Gerhard Brand die Bereitschaft, das Trainingsangebot
auch anzunehemen, nicht ausreichend vorhanden sei. So könne sich keine
kon- stante Leistung entwickeln.
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Trotz
eines 1:1 gegen den FV Sport Friedlos mußten wir in die C-Klasse
absteigen. Auf unse-rem Bild köpft Harald Schüssler die vorübergehende
1:0-Führung für unsere Mannschaft.
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